Wie du Friseur & Beauty mit einem monatlichen Limit budgetierst

Author Bao

Bao

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Du willst Friseur- und Beauty-Ausgaben im Griff haben? Dann mach es so simpel wie möglich: Setz ein monatliches Limit, buche es wie eine feste Kategorie ein und lass seltene teure Termine über einen Puffer mitlaufen. Fertig.

Der größte Fehler, den die meisten machen: Sie behandeln Friseur & Beauty wie „passiert halt“. Mal 0, mal viel – und am Ende wirkt es wie ein Budget-Problem, obwohl es eigentlich ein Planungsproblem ist. Friseur ist kein Überraschungsereignis. Es ist wie ein Ölwechsel: Du weißt, dass er kommt.

Das Prinzip: Ein Deckel, der nicht wehtut

Stell dir dein Budget wie eine Küche vor. Ohne Deckel kochst du „nach Gefühl“ – und wunderst dich, warum der Topf überläuft. Ein monatlicher Cap ist dieser Deckel: Er begrenzt, ohne dass du jedes Mal neu diskutieren musst.

Wichtig: Ein Cap ist kein Verbot. Es ist ein Rahmen, damit du dich nicht jedes Mal entscheiden musst, ob du „dürfen“ musst.

Schritt 1: Finde dein realistisches Monatslimit (ohne Rechnerei-Marathon)

Wenn du schon trackst: super. Wenn nicht: schau dir einfach die letzten 3–6 Monate an und such das Muster.

  • Wenn es regelmäßig ist (z. B. alle 4–6 Wochen), nimm den Durchschnitt.
  • Wenn es unregelmäßig ist (z. B. Farbe/Highlights nur gelegentlich), rechne es auf Monate um.

Keine Lust auf Mathe? Dann nutz diese Faustregel:
Setz das Limit erst mal auf „typisch“ + etwa ein Drittel Puffer.
Warum? Weil Beauty-Ausgaben selten linear sind. Du willst nicht jedes Mal „scheitern“, nur weil ein Termin größer war.

Und ja: Das ist situativ. Wenn du gerade bewusst reduzierst, kann das Limit enger sein. Wenn du eine Phase mit mehr Terminen hast (Jobwechsel, Events), darf es höher sein – solange es bewusst ist.

Schritt 2: Mach aus dem Cap eine fixe Budget-Kategorie

Pack „Friseur & Beauty“ als eigene Kategorie in dein Monatsbudget. Behandle sie wie ein Abo: jeden Monat derselbe Betrag, egal ob du hingehst oder nicht.

Das löst zwei Probleme auf einmal:

  1. Du hast eine klare Obergrenze.
  2. Du vermeidest das „Ups, diesen Monat war’s halt viel“.

Wenn du Tools wie Monee nutzt: Genau hier ist Tracking Gold wert. Nicht als kompliziertes System, sondern als „Kenn deine echten Zahlen“, bevor du Regeln erfindest.

Schritt 3: Bau dir einen Mini-Puffer (damit seltene große Termine nicht sprengen)

Hier kommt die einfache Lösung für das „Manchmal teuer“-Problem:
Du hast zwei Teile in derselben Kategorie:

  • Monatslimit (dein Cap)
  • Puffer (eine kleine Reserve innerhalb der Kategorie)

So wie beim Sport: Du trainierst konstant, und für Wettkampftage hast du extra Energie eingeplant. Du musst nicht jedes Training „Wettkampf-intensiv“ machen.

Praktisch heißt das:

  • In Monaten ohne Termin bleibt Geld in der Kategorie liegen.
  • In teureren Monaten nimmst du daraus, ohne dass dein Gesamtbudget entgleist.

Wichtig: Der Puffer ist nicht „Freifahrtschein“. Er ist eine Glättung. Wenn du ihn regelmäßig komplett leer räumst, ist dein Cap zu niedrig oder dein Rhythmus passt nicht.

Schritt 4: Entscheide, was in die Kategorie gehört (sonst wird’s beliebig)

„Beauty“ kann alles sein – und genau das macht Budgets kaputt. Leg eine klare Definition fest:

Typisch drin:

  • Friseur, Barber
  • Farbe, Strähnen, Pflegebehandlungen
  • Nägel, Augenbrauen, Wimpern (wenn du’s regelmäßig machst)
  • Kosmetik-Nachkauf (wenn es eher Pflege als „Shopping“ ist)

Typisch nicht drin:

  • Mode-Shopping („Outfit für Event“)
  • Luxus-Spontankäufe, die eher Belohnung als Pflege sind

Das ist keine Moralfrage. Es geht nur darum, dass dein Cap nicht heimlich drei andere Kategorien mitfinanziert.

Schritt 5: Die Regel für „Ausnahme-Monate“ (ohne schlechtes Gewissen)

Manche Monate sind anders. Hochzeit, Bewerbungsphase, neue Rolle im Job. Dann gilt:

  1. Sag vorher, dass es ein Ausnahme-Monat ist.
  2. Schieb bewusst aus einer anderen Kategorie um, statt so zu tun, als wäre es „passiert“.
  3. Komm nächsten Monat zurück zum Cap.

Das ist der Unterschied zwischen Plan und Chaos: Du brichst die Regel nicht – du änderst sie kurz mit Ansage.

Aber wenn ein monatlicher Cap nicht zu dir passt …

Manche Menschen hassen monatliche Limits, weil es sich anfühlt wie eine Diät. Alternative:

Quartals-Cap statt Monats-Cap.
Du gibst dir z. B. pro Quartal eine feste Summe (3 Monate). Das passt besser, wenn deine Termine sowieso gebündelt sind. Es ist wie Meal-Prep: Nicht jeden Tag frisch kochen, sondern sinnvoll planen.

Oder noch simpler:

  • „1 Termin pro X Wochen“-Regel plus ein kleines Pflege-Budget für dazwischen.

Beides funktioniert – Hauptsache, du hast eine klare Leitplanke.

Ein Satz, den du dir merken solltest

Budget für Friseur & Beauty ist nicht Verzicht – es ist Rhythmus.
Wenn du den Rhythmus festlegst, fühlt es sich leicht an. Wenn du ihn dem Zufall überlässt, fühlt es sich immer zu teuer an.

Was die meisten falsch machen – und die einfache Korrektur

Falsch: „Ich versuche, weniger auszugeben.“
Richtig: „Ich setze einen Deckel und lasse Schwankungen im Puffer auslaufen.“

So bleibt es entspannt, kontrollierbar und realistisch – ohne dass du jeden Termin im Kopf verhandeln musst.

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